Du bist Foodblogger und möchtest endlich mehr Seitenaufrufe haben? Du möchtest, dass deine so liebevoll gestalteten Rezepte endlich die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen? Du möchtest deinen Blog professioneller aufziehen? Oder du möchtest Foodblogger werden und dich frühzeitig informieren? Dann habe ich hier zahlreiche Foodblogger Tipps für dich zusammengestellt.

Foodblogger Tipps

Lohnt sich ein Foodblog auch noch 2021? Gibt es nicht schon viel zu viele Foodblogs? Sind jetzt nicht irgendwie alle auf Instagram? Ist da ein Blog noch relevant?

Ich sage ganz klar ja! 🙂

Einerseits bist du durch deine eigene Website unabhängig und kannst dein eigenes Ding machen. Du bist unabhängig vom Instagram Algorithmus und dir kann es nicht passieren, dass plötzlich dein Instagram Account gesperrt oder gehackt wird.

Andererseits ist ein eigener Foodblog deutlich langfristiger angelegt als Social Media. Klar dauert es etwas, bis du über die Suchmaschinen gefunden wirst. Aber irgendwann kommen auch noch Leser auf dein Rezept, welches du vor 3 Jahres veröffentlicht hast. Das passiert auf Instagram eher nicht 🙂

Aber gibt es nicht schon so viele Foodblogs? Hat man da überhaupt noch eine Chance?

Diese Thematik zeigt ganz klar, wie wichtig es ist, sich eine entsprechende Nische für den Foodblog zu suchen! Einfach irgendwie wahllos Rezepte posten? Hm – klappt vielleicht. Deutlich erfolgsversprechender ist es aber, sich auf ein konkretes Thema festzulegen. Du kannst deine Keywords darauf optimieren, wirst von den Suchmaschinen eher gefunden und kannst dir einen Namen als Foodblogger für dieses Thema machen.

So, jetzt starten wir aber mit den Foodblogger Tipps 🙂 :

Tipps für Foodblogger

Foodfotografie Tipps für Foodblogger

Kamera vs. Handy

Brauche ich als Foodblogger eine sündhaft teure Kamera oder reicht auch das Handy?

Meine Meinung: Für den Anfang oder für Instagram tut es vielleicht erst einmal auch das Handy – damit kann man auch schöne Fotos machen. Dennoch lebt ein Foodblog ja letztendlich von tollen Food Fotos. Deswegen macht es früher oder später (eher früher :)) Sinn, sich mit dem Thema Food Fotografie zu beschäftigen.

Mein absoluter Tipp (für Einsteiger und Fortgeschrittene): Das Foodfotografie-Buch* von Maria Panzer.

Welche Kamera für Foodblogger?

Die gute Nachricht: Du brauchst keine sündhaft teure Kamera als Foodblogger! Auch mit Einsteigermodellen lassen sich wirklich tolle Fotos schießen – viel wichtiger sind da die Fotografie Skills.

Ich selbst fotografiere mit einer Nikon D5200* (die damals irgendwie billiger war :)). Aber hier gibt es zwischenzeitlich bestimmt neuere Modelle.

Viel wichtiger als die Kamera selbst ist meiner Meinung nach das richtige Objektiv. Kit Objektive bieten hier leider eher begrenzte Möglichkeiten. Meine Empfehlung für den Einstieg: Lichtstarke Festbrennweiten. Für Einsteiger ist hier beispielsweise ein 50mm Festbrennweiten-Objektiv* eine schöne Option. Tamron-Objektive* sind eine billigere Alternative zu den eher teureren Nikon-Objektiven.

Weiteres Foto-Equipment für Foodblogger

Ich persönlich fotografiere am liebsten bei Tageslicht. Wenn es doch mal dunkler ist, greife ich einfach auf eine Studioleuchte zurück. Hier bekommst du bei Amazon eine tolle Auswahl* zu vernünftigen Preisen.

Als Reflektor nutze ich dieses Set*, aber hier tut’s auch erst mal z.B. eine weiße Styropor-Platte (oder du brauchst erst gar keinen Reflektor).

Als Stativ hatte ich sehr lange ein einfaches, billiges Stativ. Das hat für den Anfang auch gereicht, aber im Laufe der Zeit wurden meine Anforderungen doch höher. Nun arbeite ich mit dem Rollei C6i* und bin super zufrieden damit. Nach oben ist aber preislich auch noch Luft 🙂

Fotountergründe für Foodblogger

Grundsätzlich braucht es hier erst einmal keine teuren Untergründe. Vielleicht hast du einen schönen Holztisch zuhause? Oder du findest auf dem Flohmarkt einen spannenden Untergrund?

Als preisgünstige und vor allem auch platzsparende Option empfehle ich Vinyl-Untergründe. Hier bin ich ein riesen Fan von Capture by Lucy.

Trafficquellen – Leser für den Foodblog bekommen

Suchmaschinen – SEO für Foodblogger

Der Klassiker für Blogs! Über Google und co. kannst du langfristig und regelmäßig Leser auf deinen Blog ziehen. Deswegen ist es auf jeden Fall wichtig, sich zumindest mit den Grundlagen von SEO (Search Engine Optimization) auseinander zu setzen.

Mein Tipp: Grob einlesen und für den Anfang ein Plugin verwenden, z.B. Yoast SEO oder Rank Math (beide als kostenlose Version für den Anfang auf jeden Fall ausreichend).

Pinterest für Foodblogger

Pinterest ist die perfekte Möglichkeit, Leser auf den eigenen Blog zu bekommen. Und das auch etwas schneller, als über Google. Wichtig zu wissen: Pinterest ist kein Social Media Netzwerk, sondern im Wesentlichen eine Bildersuchmaschine! Auch hier sind dementsprechend Keywords relevant.

Mittlerweile habe ich übrigens sogar eine wundervolle virtuelle Assistenz, die mein Pinterest Management für mich übernimmt! So wichtig ist Pinterest für mich und meinen Foodblog! Aber keine Sorge, Pinterest ist kein Hexenwerk und du kannst das auch ganz easy erst mal alleine machen 🙂

Mein absoluter Tipp: Tailwind*! Du musst nicht ständig online sein, um regelmäßig Pins auf Pinterest zu pinnen. Mit Tailwind kannst du Pins einplanen, die vom Tool automatisch für dich gepostet werden. Genial, oder? Zudem verfügt Tailwind über sogenannte Communities, in welchen quasi gegenseitig Pins gepinnt werden. Eine prima Chance für dich, vor allem auch am Anfang mehr Reichweite zu bekommen.

Social Media

Social Media ist natürlich noch eine weitere praktische Trafficquelle für deinen Foodblog. Deutlich kurzfristiger angelegt als Suchmaschinenmarketing, was wieder Vor- und Nachteile hat. Meiner Meinung nach ist im vor allem Instagram relevant. Weiter unten gibt’s sogar noch einen extra Punkt zu Instagram – dort erfährst du mehr.

Tools und WordPress Plugins für Foodblogs

Hier kommen nochmal einige Tool-Empfehlungen für dich als Foodblogger:

Rezept-Plugin

Unbedingt ein Rezept-Plugin verwenden! Das Rezept steht also nicht einfach im Fließtext deines Blogposts, sondern wird in eine separate Maske dafür eingegeben und erscheint im übersichtlichen Rezept-Layout im Blogartikel. Viel wichtiger aber: Der Blogpost wird von den Suchmaschinen als Rezept erkannt und durch das Plugin können verschiedene Meta-Daten (z.B. Zubereitungszeit) an Google und co. weitergegeben werden. Dadurch rankst du am Ende wieder höher.

Welches der vielen Rezept-Plugins ist denn nun das Beste? Mein Tipp: Überlege dir, welche Funktionen du unbedingt (kostenlos) haben möchtest, z.B. Portionsumrechnung und treffe damit eine Auswahl. Ich selbst verwende WP Recipe Maker (mittlerweile in der Pro Version!) und liebe es!

Canva

Kennst du bereits Canva? Canva ist DAS Grafikdesignprogramm schlechthin 🙂 Das Tolle: Canva ist in der Basisversion kostenlos und damit kommt man schon seeehr weit. Für den Anfang absolut ausreichend. Mittlerweile nutze ich auch die Pro-Version, weil das Programm einfach so viel bietet. Canva gibt’s auch als App fürs Handy, bequemer finde ich es aber am Laptop (webbasiertes Programm).

Active Campaign

Du möchtest einen Newsletter aufsetzen bzw. E-Mail-Marketing betreiben? Dann wirst du Active Campaign* lieben!

Das Tool ist einfach unglaublich mächtig und kann unendlich viel (ok, nicht unendlich, aber seeehr viel :)). Es ist nicht ganz billig, aber wer ernsthaftes E-Mail-Marketing betreiben möchte, kommt darum wohl nicht herum.

Dein Foodblog auf Instagram

Foodblog und Instagram – ein Widerspruch oder geht beides? Den Foodblog lieber nur auf Instagram? Oder Instagram als Marketingkanal für den Blog verwenden? Beides parallel laufen lassen oder doch irgendwie separat?

Ich bin der Meinung: Blog und Instagram-Account ergänzen sich prima. Während Rezepte auf dem Blog langfristiger angelegt sind und über Google und co. gefunden werden können, kannst du auf dem Instagram-Account eher in den Austausch gehen und dir eine Community aufbauen.

Mein Tipp: Content so weit wie möglich recyclen und an die jeweiligen Besonderheiten anpassen. D.h. meine Rezepte verwende ich sowohl auf dem Blog, als auch auf Instagram. Beim Fotografieren achte ich darauf, Fotos für beide Gegebenheiten zu schießen. Außerdem filme ich noch nebenher für Reels oder mache ein paar schnelle Handy-Fotos für die Story.

Übrigens: Wenn du (als Foodblogger) endlich mehr Reichweite auf Instagram aufbauen möchtest, dann kann ich dir den Planbar-Sichtbar-Kurs* von Caroline Preuß empfehlen. Ich selbst habe ihn vor einiger Zeit begeistert durchgearbeitet und noch einmal unglaublich viel gelernt. Caro bietet beispielsweise auch ein kostenloses Online-Training* an.

Monetarisierung – Geld verdienen als Foodblogger

Wie kann man mit einem Foodblog Geld verdienen? Hier stelle ich dir ein paar Möglichkeiten vor:

Kooperationen

Der Klassiker für Blogger sind bezahlte Werbekooperationen mit Firmen. D.h. du stellst ein Produkt vor (z.B. verwendest du es als Zutat in deinem Rezept) und erhältst dafür ein Honorar.

Wie kommt man denn nun an Werbekooperationen? Meistens wirst du von den Firmen direkt angeschrieben. Es gibt auch Plattformen, die Kooperationen vermitteln. Meistens liegen hier die Preise aber niedriger als das, was du ansonsten verhandeln könntest. Dafür hast du wiederum deutlich weniger Aufwand. Meiner Erfahrung nach noch am sinnvollsten ist hier Equolot (ehemals Blogfoster).

Digitale Produkte

Deutlich unabhängiger bist du mit eigenen (digitalen) Produkten, also z.B. einem Onlinekurs oder einem E-Book. Diese sind natürlich nicht über Nacht erstellt und vermarktet, aber langfristig gesehen auf jeden Fall eine schöne Option.

Ich selbst habe ein E-Book („Schnell & Gesund„) und bin soo froh, dass ich mir die Mühe gemacht habe, es zu erstellen!

Geld verdienen als Foodblogger Digitale Produkte E-Book

Affiliate Links

Affiliate Links bzw. Affiliate Marketing ist eine schöne Möglichkeit, durch Empfehlungen etwas Geld zu verdienen.

So funktioniert’s: Du verlinkst ein Produkt und erhältst dafür eine kleine Provision. Der Preis für den Käufer/die Käuferin ändert sich dadurch nicht. Das bekannteste Programm ist wohl das Amazon Affiliate Programm. Wie viel Geld man damit verdienen kann, hängt von den verlinkten Produkten und natürlich den Klicks bzw. Käufen ab. Auch wenn man damit nicht unbedingt reich wird: Das Schöne ist, dass du den Link einmal setzt und dann theoretisch permanent Geld damit verdienen kannst.

Achtung: Achte auf eine transparente Kennzeichnung der Affiliate Links. Hier auf dieser Seite habe ich z.B. alle Affiliate Links deutlich durch ein * gekennzeichnet. (Alle Links ohne Sternchen sind dementsprechend auch keine Affiliate Links).

(Übrigens kannst du mich und auch alle anderen Blogger unterstützen, indem du auf ihre Links klickst, bevor du etwas über Amazon bestellst :))

VG Wort

Hast du schon einmal von der VG Wort gehört?

Wahrscheinlich nicht, denn irgendwie ist die VG Wort relativ unbekannt (zumindest habe ich so das Gefühl). Dabei ist die VG Wort so eine geniale Möglichkeit für Foodblogger, ohne viel Aufwand Geld zu verdienen. Und wenn du jetzt denkst, das klingt zu schön um wahr zu sein: Das dachte ich anfangs auch! Aber es ist wirklich so. Mittlerweile verdiene ich einen vierstelligen Betrag pro Jahr für etwa 1-2 Stunden Aufwand im Januar 🙂

Und so funktioniert’s: Du meldest dich bei der VG Wort an und bekommst sogenannte Zählmarken für deinen Blog. Das sind html-Codes, die du in jedem Blogpost einfügen kannst. Diese Zählmarken zählen dann die Besucher auf diesem Blogpost. Für jeden Artikel, der eine bestimmte Mindestzeichenzahl hat und im Jahr eine Anzahl an Mindestseitenaufrufen erreicht, bekommst du dann Geld. Das Einfügen der Zählmarken im Blogartikel ist kein großer Aufwand. Für die Meldung der Blogartikel 1x im Jahr geht etwas Zeit drauf, aber auch das ist überschaubar. Natürlich lohnt sich die VG Wort erst mit vielen Seitenaufrufen so richtig, aber du kannst die Zählmarken natürlich schon frühzeitig in deinen Blog integrieren.

Werbebanner

Du kannst natürlich auch Werbebanner auf deinem Blog einbauen. Ob und in welchem Umfang du das möchtest, musst du selbst entscheiden.

Der Klassiker hierbei sind Google Ads. Hier bekommst du einen kleinen Betrag für jeden Klick, der auf eine Anzeige geschieht. So könnte das dann z.B. aussehen:




Weitere Foodblogger Tipps

Zum Abschluss möchte ich dir – fernab aller Tooltipps – noch mit auf den Weg geben: Foodblogging ist kein Sprint, sondern ein Marathon 🙂 Gerade am Anfang braucht man ziemlich viel Geduld: Man steckt so viel Arbeit rein, bis man von den Suchmaschinen erst mal langsam gefunden wird. Aber es lohnt sich dranzubleiben! Halte durch und ganz wichtig: Behalte dir den Spaß und die Freude am Foodbloggen bei!

Alles Liebe

deine Lisa

* Bei allen mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate Links. Bestellst du über den Link ein Produkt, erhalte ich eine kleine Provision. Der Preis ändert sich dadurch für dich nicht! Du kannst damit also kostenlos meine Arbeit unterstützen 🙂