Pektin (E440)

Im Bereich Ernährungswissen stelle ich euch auf dem Blog verschiedene Lebensmittel-Zusatzstoffe vor. Wie werden sie hergestellt und wofür verwendet? Wie gefährlich sind sie wirklich? Oder können sie unbedenklich konsumiert werden? Eine Übersicht über alle Beiträge findet ihr hier. In diesem Artikel geht es um Pektin.

Pektin E440 Zusatzstoff Äpfel

Was ist Pektin?

Pektin ist ein langkettiges Kohlenhydrat, welches natürlicherweise in Pflanzenwänden vorkommt. Der Ballaststoff ist unverdaulich, da die Verdauungsenzyme im Körper ihn nicht abbauen können.  Pektin wird aus Apfelresten bei der Apfelsaftpressung gewonnen, sowie aus Schalen von Zitrusfrüchten und Zuckerrübenschnitzeln. Bei den sogenannten amidierten Pektinen erfolgt eine zusätzliche Behandlung mit Ammoniak. Dadurch erhält der Stoff verbesserte lebensmittelchemische Eigenschaften und ist somit flexibler einsetzbar.

 

Verwendung

Pektin kann Wasser binden und findet deswegen vor allem als Bindemittel bzw. Geliermittel Verwendung. Zudem verhindert es das Ausflocken von Eiweiß in Milchprodukten. Häufig zu finden ist es in Marmeladen, Konfitüren, Gelees, Fruchtsäften, Backwaren, Gelierzucker und Milchprodukten. Ferner wird als Medikament bei Metallvergiftungen eingesetzt. E440 ist ohne Mengenbeschränkung zugelassen, allerdings dürfen amidierte Pektine nicht in Bio-Produkten verarbeitet werden.

 

Ernährungsphysiologische Bewertung

Pektin als natürlicher Pflanzenbestandteil gilt als unbedenklich.

 



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